Die Substitution physischer Kataloge durch digitale Angebote wird in bestimmten Zielgruppen nicht möglich sein. Es gibt aber Brückenlösungen, diese Kunden sanft an den M-Commerce heranführen.

Noch vor einem Jahr bestellten Konsumenten in Deutschland Waren im Wert von 49 Mrd. Euro und Dienstleistungen im Wert von 11 Mrd. Euro über den Versandhandel. Den größten Teil davon via Internet. Bekleidung war dabei das mit Abstand beliebteste Produkt.

Das Einkaufen über das Smartphone oder andere mobile Geräte gewinnt zudem immer weiter an Bedeutung. Auch sperrige Warengruppen wie Möbel und Dekoration werden zunehmend wichtiger in der Online-Einkaufwelt. Ganze 11 Mrd. Euro gaben die Konsumenten im Bereich der Reise- und Ticketbuchungen aus.

Speziell jüngere Käufergruppen kaufen zunehmend über das Smartphone ein. Auch der Kauf von Verbrauchsgütern wie Lebensmitteln via das Internet etabliert sich derzeit hauptsächlich bei den 14- bis 39-Jährigen. Aber auch die älteren sind nicht zu vernachlässigen, denn sie verfügen bekanntlich über eine deutlich höhere Kaufkraft.

„Interaktiver Handel in Deutschland“ Marktforschungsinstitut GIM-Gesellschaft für innovative Marktforschung im Auftrag des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.

Wie bringt man diese Zielgruppe aber eigentlich dazu, ihre gewohnten, gedruckten Kataloge und Broschüren liegen zu lassen und über die Smartphones zu bestellen?

Antwort: Gar nicht!

Die Substitution physischer Kataloge durch digitale Angebote wird in bestimmten Zielgruppen nicht möglich sein. Dazu haben diese Medien einfach zu viele Vorteile. Eine gedruckte, auf dem Tisch liegende Broschüre ist etwas Echtes, sie hat ein fühlbares Gewicht, man kann sie anfassen und man kann sofort anfangen in ihr zu lesen.

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Was aber gelingt ist die Einführung von Smartphone-basierten Applikationen, die den Konsumenten ausgehend von Kataloginhalten direkt zum entsprechenden Mobile-Angebot des Händlers leiten und über den Online-Shop bestellen lassen. Die Brücke zwischen der Offline- und Online-Welt wird aufgebaut.

Solch ein Media Connector ist die actionList. Die actionList verbindet Medien mittels einer ausgeklügelten Benutzerführung und einer Bilderkennung. Die Bilderkennung ist fähig, gedruckte Seiteninhalte zu erkennen.

Beispiel: Möbelkatalog – Interesse an einem 3-Sitzer Sofa – actionList App über die Seite halten – Seite wird erkannt – Informationen und der Link zum Shop wird eingeblendet – Kauf über den Online Shop.